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Donnerstag, 21. Juli 2011

Update 9

So, hallo!
Bin im Stress, trotz Ferien. Aber ist freudiger Stress, weil wir (meine Freunde und ich) ab morgen auf dem DEICHBRAND Festival in Cuxhaven sind! Oh ja, ich freu mich schon sehr, sehr, sehr! Da werden nämlich Bands wie Bullet for my Valentine, Jennifer Rostock, Juli, Die Fantastischen Vier oder Bosse auftreten werden! Ich hoffe, ich kann euch nach diesem Wochenende ein wenig davon berichten und vielleicht auch das ein oder andere Foto zeigen! Über Jennifer Rostock werde ich ohnehin noch etwas schreiben ;)
Na gut, dann wünsche ich euch ein schönes Wochenende und besseres Wetter als ich es haben werde! -.-

Liebe Grüße,
Samira

Freitag, 15. Juli 2011

Stromausfall.

Aus meinem Handy: Tell her this - Del Amitri


14.07. 23 Uhr und noch was..

Nun sitze ich hier. Mittwochabend, Ferien.
Normalerweise würde ich fernsehen, nebenbei Facebook suchten und zwischendurch mal 'ne SMS schreiben. Aber nix da, Pustekuchen.
Stromausfall.
Naaaa klasse, danke für gar nichts.
Das Licht flimmerte kurz, leuchtete noch mal auf und dann war's ganz vorbei. Zusammen mit Fernseher, Wecker und Laptop. Okay, der hätte mir jetzt auch nicht mehr viel gebracht, so ohne Internet. Das hat sich logischerweise auch verabschiedet. Jetzt dient er mir nur noch als Schreibunterlage. So schnell kann's gehen.
Was tun? Erst mal Kerzen suchen. Zum Glück dauerte das nicht allzu lange, hab noch welche aus der Weihnachtszeit in meinem Zimmer gebunkert.
Überall ist es dunkel. Schon irgendwie gruselig, wenn man draußen nichts mehr erkennen kann. Keine Straßenlaternen oder Ampeln mehr. Alles aus.
Mein Handy klingelt. Ich danke Gott, dass es diese Erfindung gibt und gehe ran. Ein Freund ist dran. Er fragt, ob mein Licht auch aus ist. Und der wohnt in 'nem ganz anderen Stadtteil als ich!
Okay, keine Panik. Ist nur kein Strom.
Such dir einfach jemanden zum Telefonieren und schon hat sichdas mit der Einsamkeit, Gruseligkeit und sich von der Welt abgeschnitten fühlen. Leider denken sich das auch alle anderen der rund 500.000 Einwohner hier. Oder auf gut Deutsch: Netze überlastet.
Oh klasse! Okay, was tun?
Erst mal Musik an, tragbarem CD-Player sei dank. Oh Moment, mein Handy funktioniert ja trotzdem. Also höre ich erst mal Radio. Vielleicht erzählt mir das ja, was hier eigentlich los ist. Also rein mit den Kopfhörern und ja...erst mal in die Küche.
Schließlich soll die Wassermelone nicht schlecht werden, nur weil der Kühlschrank nicht funktioniert.

So hier sitze ich also mit Radio in den Ohren (erzählt mir aber auch nichts neues), einem See aus Kerzen (für ein Meer sind es zu wenige) und meiner Wassermelone.
Was macht man, wenn es keinen Strom gibt? Am besten wohl mit Leuten zusammen sitzen und so 'nen schönen Abend verbringen. Aber wenn man alleine ist?!
Lesen, das wäre mal 'ne Idee. Genug ungelesene Bücher hätte ich, die würden für mindestens 1 Monat Stromausfall reichen. Aberdie Kerzen sind nicht hell genug, ich kriege schon vom Schreiben Augenschmerzen.


Nach einer kurzen Party-Pause mit Casper ..

Wenn man keine andere Möglichkeit hat als im Dunkeln zu sitzen und darauf zu warten, dass der Strom wieder kommt,  bemerkt man erst, wie abhängig man vom Strom ist. Man ist so ein wenig verloren und weiß nicht recht, was man mit sich anfangen soll. Außer schlafen zu gehen.
Wir haben verlernt, kreativ zu sein, wenn es um Beschäftigungen geht. Wir haben uns so daran gewöhnt, dass der Fernseher, PC, das Telefon, die Musikanlage funktioniert, dass wir zumindest meistens nicht daran denken, dasswir auch was anderes machen könnten. Etwas, das vielleicht sinnvoller ist, als vor sich hin zu gammeln und von "Asi-TV" berieselt zu werden. Irgendwie haben wir den Blick für die wesentlichen Dinge ein wenig verloren. Sowas wie soziale Kontakte, sich selbst weiterbilden (auch wenn man froh ist, mal Ferien zu haben), Musik zu machen, draußen zu sein (nicht unbedingt nachts), zusammen zu sein. Ich meine sowas wie das echte Leben und nicht das, was uns Film und Fernsehen zeigen.
Wo sind all die Kinder hin, die nach der Schule und Hausaufgaben draußen spielen, toben, lachen? Sie sitzen drinne vor der Playstation oder gucken hirnlose Zeichentricksendungen. Und wenn man mal so drüber nachdenkt,  wo sind all die Goethes, Schiller und Mozarte hin? Hocken die auch in ihrer Bude und lassen das Leben so an sich vorbei ziehen? Ich glaube es fast. Es ist eine Schande, dass all die klugen, kreativen Köpfe nach und nach untergehen.
Aber nun ja, Fernsehen gehört nun mal mittlerweile zum Leben wie Essen und Trinken. Naja, so fast.

Dabei ist Kerzenlicht so schon, wärmer als elektrisches je sein kann.
Vielleicht sollte der Strom öfter ausfallen als alle paar Jahre.

Dienstag, 12. Juli 2011

Casper.

Ich habe heute Nachmittag mal in den Fernseher reingeschaut und dabei rein zufällig etwas Wundervolles entdeckt.
VIVA zeigte mir das neue Lied dieses Künstlers der da heißt Casper. Der Hat nämlich am 08.07. sein neues Album "xoxo" rausgebracht, wie ich herausfand. Er war mir schon vorher bekannt gewesen, aber nur ein ganz ganz kleines bisschen. Aber dieses Lied ist einfach wow. Hört mal rein:

So perfekt - Casper feat. Materia


(Sorry, scheiß Qualiät!)
 
Wenn der Bass durch den Körper wummert, kann man sich nur bewegen. Wenn man auf den Text hört, muss man lächeln. Lachen, weinen, schreien. Ich weiß auch nicht. Alles wird perfekt. Es wird perfekt werden. Alles. Jeder. Endlich sagt es mal einer! Die Sorgen verschwinden, alles fällt von einem ab und man wird einfach frei. Das ist das Leben, in diesem Moment. Die Zukunft ist morgen. Und es wird perfekt. Genau so wie es sein soll.

Du kannst alles um dich herum vergessen, weil es egal ist. Das ist Freiheit. Das ist Leben. Das ist alles, was du willst, was du hoffst und wünschst. Alles wonach du dich sehnst, wovon du träumst. All das in diesem Lied, in dieser einen Aussage:  "Alles wird perfekt."

Das wird mein Lied für den Sommer. Oder für das Jahr, mal sehen. Auf jeden Fall ist es ein unglaubliches Lied. Man kann es nicht überhören. Und ich prophezeie schon einmal, dass jeder DJ es rauf und runter spielen wird.

Es ist wirklich perfekt.

Montag, 11. Juli 2011

Update 8

AH!
Beinahe vergessen, ein Lebenszeichen von mir zu senden! Aber die Ferien sind einfach zu göttlich! Endlich ein Leben, entspannen und einfach nur das tun, wzu ich Lust habe :)!
Ich bin jetzt erst mal ein wenig auf Achse und fahre so durch Niedersachsen und Hamburg. Dies und das, was genau wird sich dann zeigen. Dennoch werde ich mein bestes geben, um euch auch in den Ferien was zu bieten!
Diesen Monat geht's zum Deichbrand Festival in Cuxhaven!! Und weil knapp nen Monat später das BootBooHook Festival in Hannover ruft, finde ich, dass es mal wieder an der Zeit ist, Musik zu posten! Genug davon findet sich auf jeden Fall in meinem CD-Regal! Also, liebe Musikfreunde, seit gespannt!

Liebe Grüße und wunderschöne Ferien!
Samira

Montag, 27. Juni 2011

183 Tage, Fernsehopfer und Pausen.

Weil isso: The only exception - Paramore



Mal wieder Paramore. Weil das Lied grandios, die Sängerin unglaublich ist und ich es jetzt auf Gitarre lerne und es einfach nicht mehr aus dem Kopf bekomme..

Heute sind es genau noch 1 Woche und 2 Tage bis zu den Sommerferien. Zumindest hier. Zensuren stehen, Zeugnisse werden bald gedruckt, Unterricht ist eher nebensächlich geworden. Das Wetter spielt wenigstens heute und morgen mal wieder ordentlich mit und macht Vorfreude. Sommer, Sonne, Strand und me(e)hr sozusagen. Es ist egal, was man in diesen letzten "Schultage" noch tut, es kümmert die wenigsten Lehrer. Die Devise lautet: chillen. Und wie so oft wenn man eigentlich nichts zu tun hat und "chillen" als Alibi missbraucht, fällt einem auf, wie schnell dieses letzte halbe Jahr vorbei gegangen ist. Gerade lag der Schnee noch Zentimeter dick auf den Gehwegen und versaute einem den Frühling und schwups, zweimal blinzeln und es ist Sommer. So fühlt sich das an.
Ich finde es schon ziemlich tragisch. Da ist schon wieder ein halbes Jahr rum. Wenn man mal darüber nachdenkt, dass das ungefähr 183 Tage waren, die irgendwie schon vorbei sein sollen. Einfach weg, futsch und vorbei. Vielleicht geht es nur mir so, aber irgendwie habe ich das Gefühl, diese viele Zeit verschwendet  zu haben. Verschleudert mit Diesem und Jenem und irgendwie aber doch nichts Richtigem. Irgendwie ging viel zu viel Zeit für Schule drauf. Für's Lernen für Klausuren/(Vokabel-)Test, für's Vorbereiten von Referaten/Vorträgen, für's Hausaufgaben machen. Nicht zu vergessen wären da noch sämtliche Tätigkeiten, die ich außerhalb der Schule zu erledigen hatte: Orchesterproben an jedem freien Schultag, den wir hatten, Theaterproben an jedem freien Nachmittag und auch außerhalb der Schulwoche. Nun gut, die Orchesterproben haben sich gelohnt, wir gewannen beim niedersächsischen Musikwettbewerb den 2. Platz (!) und die Theaterproben werden sich (hoffentlich) auch noch bezahlt machen. Und trotzdem. Das sind zwar Tätigkeiten, die ich freiwillig ausführe, aber das sie so viel Zeit in Anspruch nehmen und Freizeit auf dem Gewissen haben würden, damit hätte ich nicht gerechnet.
Okay, schon gut, ich will nicht alles auf die Schule und ihre Umstände schieben. Vieles liegt auch einfach an meiner zeitweisen Faulheit bzw. Unmotiviertheit. Und es nervt mich. Grr. Ich entwickle mich langsam zu einem Fernseh-Opfer, dass den ganzen lieben langen Tag (ab 16.00 Uhr weil vorher Schule!) vor'm Fernseher hockt, "Assi-TV" sieht und nebenbei bei einer dieser übergroßen, aufgeplusterten, süchtigmachenden und für das wahre Leben einfach überflüssigen sozialen Netzwerke rumgammelt. Hmpf.
Man will immer so viel. Man will dies tun und dorthin fahren und das mal lesen und den mal wieder treffen. Und am Ende steht man dann da und muss feststellen, dass viel zu viel Zeit vergangen ist und man nichts davon getan hat. Ich habe z.B. 2 Bücher bei mir rumliegen, die ich schon seit mindestens 2 Jahren habe und immer noch nicht gelesen habe, weil verblödet durch Fernsehprogramm. Tragisch. Man nimmt sich immer so viel vor, aber irgendwann schafft man nichts davon. Man will sich in der Schule verbessern, seine Einstellung zum Leben o.Ä. ändern und das ganze Konzept, dass das eigene Leben so mehr oder weniger zusammen hält, umstellen, damit es besser hält.
Einerseits scheiße, wenn man's nicht schafft. Aber andererseits denke ich mir, dass jeder Mensch so ist wie er ist und es sehr viel Kraft kostet, diesen Menschen zu ändern. Wiederum andererseits ist es aber auch blöd, wenn man sein Leben so dahin lebt, ohne wirklich zu leben. Oder es zumindest nicht richtig zu bemerken.
Es ist alles ein riesiges Hin und Her zwischen "Was ich will" und "Was ich kann". Die Balance dazwischen zu finden ist nicht einfach. Vielleicht gibt es genau dafür Ferien. Damit man einerseits natürlich Schule vergessen kann und die Lehrer verflucht oder auch nicht, wie es einem beliebt (und wie das Zeugnis aussieht). Andererseits, vielleicht soll man dann einfach mal wieder leben können und Zeit für die Menschen haben, die man vielleicht vernachlässigt hat. Dazu kann man auch selber zählen.

Niemals vergessen: Egal, wie viel man um die Ohren hat, was man erledigen und schaffen muss. Du selbst bist das Wichtigste, weil wenn du nicht mehr funktionierst, kann auch nichts erledigt und geschafft werden. Du bist am wichtigsten also nimm dir auch Zeit für dich, für Ruhe und, so kitschig es klingen mag, deine Seele. Wenn du nicht mehr weißt, wo dir der Kopf steht und was um dich herum geschieht, wenn du keine Ahnung hast, was du gestern gemacht hast, aber die nächsten drei Wochenenden schon verplant hast, wenn du vergessen hast, wann du zum letzten Mal so richtig Ausgeschlafen hast. Dann brauchst du eine Pause.